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Für wen das Barockreiten weniger eine sportliche Disziplin als mehr eine Lebensart ist, der ist bei Jörg Thurow in guten Händen. Hier wird kein schematischer Ablauf hierarchisch aufgebauter Übungen gelehrt. Eher spielerisch, dem Maß von Pferd und Reiter angepasst, werden die Gymnastizierungen aus der Hohen Klassischen Schule weitergegeben. Durch die frühe Einbeziehung von Seitengängen entwickelt sich hierbei die Aufrichtung und Selbsthaltung des Pferdes fast von selbst.
Jörg Thurow erwartet von seinen Schülern, dass sie sich mit dem theoretischen Wissen als Arbeitshintergrund auseinandersetzen und ihnen Größen wie Bent Branderup, Marc de Brossa oder Richard Hinrichs ein Begriff sind. Damit sie in der Lage sind, sich eigenständig im Barockreiten weiterzuentwickeln.
Gerne widmet er sich auch Barockeinsteigern, die bereit sind, ihr Pferd, gleich welcher Rasse, auf diese Reitweise umzustellen.
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